LICHTWERK STUDIO

Begriffe

Fotografie spricht viele Sprachen. Hier wird sie verständlich.

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01

Blende

Die Öffnung im Objektiv. Eine kleine f-Zahl bedeutet eine große Öffnung: mehr Licht und bei sonst gleichen Bedingungen weniger Schärfentiefe.

02

Belichtungszeit

Wie lange Licht pro Aufnahme gesammelt wird. 1/1000 s ist kurz, 1 s lang. Bewegung und Verwacklung werden bei längeren Zeiten sichtbarer.

03

ISO

Eine Einstellung für die Belichtungsbewertung und Ausgabehelligkeit. Sie erzeugt kein Licht; hohe Werte gehen häufig mit sichtbar stärkerem Rauschen einher.

04

Belichtungsstufe / EV

Eine volle Stufe entspricht einer Verdopplung oder Halbierung der Belichtung. Die Blendenreihe verläuft ungefähr 2 – 2,8 – 4 – 5,6 – 8.

05

Belichtungskorrektur

Eine Vorgabe an die Belichtungsautomatik, heller oder dunkler als der Messvorschlag aufzunehmen. In M mit festem ISO verändert sie keine Belichtungswerte.

06

Schärfentiefe

Der Bereich um die eingestellte Fokusentfernung, der in der Ausgabe ausreichend scharf erscheint. Abhängig von Blende, Brennweite, Entfernung und Betrachtung.

07

Bokeh

Die gestalterische Qualität unscharfer Bildbereiche. Bokeh ist nicht einfach die Menge an Unschärfe.

08

Brennweite

Optische Größe in Millimetern. Zusammen mit der Sensorgröße bestimmt sie den Bildwinkel; die Perspektive bestimmt dein Standort.

09

Bildwinkel

Der Teil der Szene, der ins Foto passt. Am selben Sensor zeigt eine kürzere Brennweite mehr Umgebung. Deine Perspektive ändert sich erst, wenn du die Kamera bewegst.

10

Crop-Faktor

Vergleich des Bildwinkels mit Vollformat. Bei der R50 ungefähr 1,6×. Die echte Brennweite und die aufgedruckte Blende ändern sich nicht.

11

Sensor

Die lichtempfindliche Fläche der Kamera. APS-C und Vollformat sind Größenklassen, Megapixel beschreiben die Anzahl der Bildpunkte.

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Autofokus

Die Kamera stellt die Fokusentfernung automatisch ein. AF-Betriebsart, Messbereich und Motiverkennung sind getrennte Einstellungen.

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Fokuspunkt

Die Stelle im Bild, an der die Kamera scharfstellen soll. Mit Touch-AF kannst du sie oft direkt wählen. Der Fokuspunkt bestimmt nicht, wie weit sich die Schärfe vor und hinter dem Motiv ausdehnt.

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One-Shot / AF-S

Einmalige Fokussierung für ruhige Motive; Fokus bleibt bei gehaltenem halben Auslöserdruck normalerweise gespeichert.

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Servo / AF-C

Fortlaufende Fokussierung für bewegte Motive. Sie garantiert keine perfekte Schärfe und ersetzt keine passende Belichtungszeit.

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Manueller Fokus

Du stellst die Entfernung selbst ein. Vergrößerte Vorschau oder Fokus-Peaking können helfen; Peaking ist keine exakte Schärfemessung.

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Fokus-Peaking

Farbige Konturen betonen kontrastreiche Kanten beim manuellen Fokussieren. Eine höhere Empfindlichkeit zeigt mehr Kanten; auch Rauschen kann markiert werden. Peaking bestätigt keine sichere Schärfe und wird nicht ins Foto aufgenommen. Bei der R50 verschwindet es in der vergrößerten Ansicht.

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Naheinstellgrenze

Der kleinste scharfstellbare Abstand, gemessen ab der Sensorebene. Nicht gleich dem Abstand zwischen Frontlinse und Motiv.

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Weißabgleich

Farbkorrektur passend zur Lichtquelle oder Bildidee. Ein höher eingestellter Kelvinwert macht dieselbe Szene in der Ausgabe wärmer.

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RAW

Ein Dateiformat mit Sensordaten und Entwicklungsspielraum. Auf der R50 CR3. Benötigt passende Software und ersetzt keine gute Aufnahme.

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JPEG / HEIF

Bereits entwickelte Bilddateien. Weißabgleich, Kontrast und weitere Bearbeitung sind stärker festgelegt als bei RAW. Kompatibilität des Zielformats prüfen.

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Histogramm

Häufigkeitsverteilung der Bildhelligkeit: dunkel links, hell rechts. Es gibt keine Form, die für jedes Motiv richtig ist.

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Dynamikumfang

Der nutzbare Bereich zwischen dunklen und hellen Signalen. Ausgefressene Lichter enthalten unter Umständen keine rekonstruierbaren Details.

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Rolling Shutter

Verzerrung durch zeitversetztes Auslesen verschiedener Sensorzeilen. Schnelle Bewegung kann dadurch schief oder gebogen aussehen.

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Elektronischer erster Vorhang

Die Belichtung startet elektronisch und endet mechanisch. Auf der R50 ist dies die Verschlussoption, mit der Blitz möglich ist.

26

Bildstabilisierung / IS / IBIS

Ausgleich von Kamerabewegung im Objektiv oder am Sensor. Die R50 hat keinen IBIS. Bewegte Motive werden dadurch nicht eingefroren.

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ND-Filter

Reduziert Licht ohne beabsichtigte Farbänderung. Ermöglicht längere Zeiten oder größere Blenden bei hellem Licht.

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Polfilter

Kann bestimmte Reflexionen vermindern und den Himmel verändern. Wirkung hängt vom Winkel ab; nicht alle Reflexionen verschwinden.

29

Blitzsynchronzeit

Die kürzeste normale Zeit, bei der ein kompatibler Blitz die ganze Sensorfläche belichten kann. R50: 1/250 s mit erstem elektronischen Vorhang.

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Puffer

Zwischenspeicher für Aufnahmen vor dem Schreiben auf die Karte. Ein voller Puffer kann die Seriengeschwindigkeit reduzieren.

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UHS / V-Klasse

UHS beschreibt eine Kartenschnittstelle, V eine garantierte minimale sequenzielle Schreibrate unter definierten Bedingungen. Prüfe die Kameraanforderungen.

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Bildrate

Anzahl der Videobilder pro Sekunde. Nicht dasselbe wie Belichtungszeit; beispielsweise 25 fps mit 1/50 s.

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Komposition

Bewusstes Anordnen von Motiv, Hintergrund, Linien, Flächen und Licht. Regeln sind Werkzeuge und keine Pflichten.

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Beugung

Licht wird an kleinen Öffnungen gebeugt. Starkes Abblenden kann Detailschärfe kosten, auch wenn die Schärfentiefe zunimmt.

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Makro

Nahfotografie mit hohem Abbildungsmaßstab; 1:1 bedeutet, dass das Motiv auf dem Sensor so groß abgebildet wird wie in Wirklichkeit.

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Messmethode

Bestimmt, welche Bildbereiche die Belichtungsmessung wie stark gewichtet. Mehrfeld berücksichtigt das Gesamtbild, mittenbetont bevorzugt die Mitte. Selektiv und Spot messen einen mittigen Bereich; Spot ist kleiner. Der Messbereich ist nicht das Fokusziel.

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Gegenlichtblende

Schirmt seitliches Streulicht ab. Die passende Form vermeidet dunkle Bildecken; sie ersetzt keinen Objektivdeckel.

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Backup

Eine unabhängige, überprüfte Sicherung. Synchronisierte Löschungen zeigen, warum Cloud-Synchronisation allein kein ausreichendes Backup ist.